;

Vogelwanderung 2018

Vogelwanderung 2018 mit Anne und Matthias am 16.7.2018

Trotz wolkenlosem Himmel und tollstem Strandwetter trafen sich montags um 14 Uhr 15 Vogelinteressierte an der alten Posthütte zur Vogelwanderung 2018. Die Temperaturen waren enorm hoch, wie fast in dieser kompletten Zeltplatzsaison. Verständlich, dass sich einige trotz Anmeldung doch lieber ein schattiges Plätzchen suchten. Aber die 15 „Hardcore-Ornithologen“ machten sich mit Wasser, Sonnenschutzcreme und luftiger Kleidung auf den Weg.

Die ersten Informationen konnten noch im Schatten der Hütte erklärt werden, dann ging es im ersten Teil der Vogelwanderung in „Ottos Gang“.
Bei der großen Anzahl an laut schreienden Sturmmöwen war jedem klar, warum hier keine Zelte (mehr) stehen: Hier herrscht die Sturmmöwe!

Sturmmöwe

Wir kennen diese Möwe aber auch vom neuen Waschhaus. Auf dem Dach des Neubaus, Ulrikes Strandkorb und rund um dem Empfang sieht man Sturmmöwen und aber auch ihre Jungen. Kopf und Brust sind noch graubraun, die Oberseite ist braun geschuppt. Ständig haben sie Hunger und wollen gefüttert werden.
Sturmmöwe Jungvogel

Anders als die Möwen haben die Rauchschwalben das neue Waschhaus noch nicht wieder „bezogen“. Einige Bauversuche scheiterten wohl auch deshalb, weil die verwendeten Baumaterialien nicht den Vorstellungen der Rauchschwalben entsprachen oder keine Ansatzpunkte für Nester gefunden werden konnten. Zumindest für 2018 haben diese das alte „Empfangshäuschen“ für den Nestbau noch vorgezogen.
Aus „Rauchschwalben-Sicht“ ist ein Verbleib des alten Häuschens sicherlich wünschenswert. Auch die Bachstelzen hätten wohl nichts dagegen und würden eine entsprechende Petition unterschreiben.

Gut getarnt ist der junge Austernfischer, der ebenfalls rund um das Waschhaus in Begleitung der Eltern anzutreffen ist.
Austernfischer

Im zweiten Teil unserer Vogelexkursion zog es uns in diesem Jahr auf den Teerdeich bei Norddorf. Bei Flut hatten wir von hier einen guten Blick auf die rastenden Zugvögel.

Neben Eiderenten, Brandgänsen, Stockenten und Kormoranen konnten große Brachvögel, Pfuhlschnepfen, Rotschenkel, Säbelschnäbler und Alpenstrandläufer durchs Spektiv bestaunt werden.
Rotschenkel
Für diese Watvögel ist das Wattenmeer ein wichtiges Rastgebiet auf dem weiten Weg von den Brutgebieten im Norden zu ihren Winterquartieren in afrikanische Gebiete (teils bis Südafrika). Im Wattenmeer fressen sie sich Fettreserven an und mausern, um das abgenutzte Gefieder durch ein frisches meist heller gefärbtes Federkleid einzutauschen.
Auf den Wiesen- und Schilfgebieten hinterm Deich haben wir uns aber auch an Kiebitzen, Schilfrohrsängern, Graugänsen, Austernfischern, Rohrweihen und Feldlerchen erfreut.

Vom nördlichsten Ende des Teerdeichs genossen alle noch den Blick Richtung Odde mit dem lila leuchtenden Strandflieder.
Strandflieder
Auf direktem Weg ging es von dort zurück nach Norddorf.
Neben dem Kennenlernen vieler Vogelarten und tollen Ausblicken auf die Landschaft nutzten alle auch die entspannte Atmosphäre, um mit anderen Zeltplatzbewohnern ins Gespräch zu kommen. Alles in allem ein kurzweiliger Nachmittag mit vielen netten Begegnungen!

Antje u. Matthias

ASN

Amrumer Sport- und Naturistenverein e.V.

Externe Links

FKK-Zeltplatz Amrum

REDAXO 5 rocks!