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Sommerfest 2018

Sommerfest 2018

Sommerfest 2018 Dieses Sommerfest war ein ganz besonderes. Nicht nur, weil Eva es wieder einmal hervorragend organisiert hatte. Auch nicht nur, weil der Sommer schon so lang warm und sonnig war, dass der Zeltplatz bis zur letzten möglichen Mulde mit Zelten übersät war und daher sehr viele Gäste sich an dem Fest und an dem Buffet beteiligten. Nicht nur, weil es dadurch eine nie dagewesene Vielfalt an Salaten und anderen schönen Speisen gab. Und auch nicht nur, weil sich Frauke wieder einmal bei der Dekoration selbst übertroffen hatte. Das Sommerfest 2018 bot zugleich die Bühne für die offizielle Übergabe des neuen Waschhauses, weshalb vom Architekten über viele der Handwerker bis hin zum Bürgermeister Müller zahlreiche Gäste „von der Insel“ an dem Fest teilnahmen. Zur Feier des Tages hatte der Bürgermeister sogar mit zusätzlichen Käseplatten zum Buffet beigetragen und vor allem auch das Bier gespendet. Und die Feuerwehr hatte einen Servierwagen aufgestellt, um die Getränkeausgabe zu erleichtern.
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Das neue Waschhaus Wer im April auf den Platz kam, konnte noch nicht glauben, dass die diesjährige Saison überhaupt eröffnet werden würde. Aber die Handwerker legten sich ordentlich ins Zeug und schufteten noch bei Minustemperaturen und gefrorenem Boden, um die Fertigstellung soweit voranzutreiben, dass die Saison schließlich am 28. April beginnen konnte. Noch bis in den Juli hinein wurde gearbeitet und u.a. der Müllplatz und die Außentoilette fertiggestellt. Auch ASN-Mitglieder arbeiteten vor und während ihres Urlaubes an der Inneneinrichtung, den Fahrradständern und dem Karrenunterstand. Bis zur Eröffnung hatten Peter und Thomas die Einbauten im neuen Gemeinschaftsraum und die Schränke und Garderoben im Waschhaus getischlert. Mit Hilfe weiterer Gäste wurden dann in den Juli- und Augustwochen die Fahrradständer erweitert und schließlich der Karrenunterstand gebaut. Zum Abschluss wurde dieser mit über 1000 Pflanzen begrünt. Weitere Projekte sind auf das nächste Jahr verschoben, wie zum Beispiel Sitzgelegenheiten für die Camper in den Kleinzelten neben dem Waschhaus. Zu jedem der zahlreichen Anlässe, sei es der Aufbau des Gemeinschaftszeltes oder die Begrünung, genügte wie immer ein kleiner Anschlag am Brett und viele freiwillige Helfer verzichteten auf ihren Strandtag und beteiligten sich stattdessen an den Tischler-, Bau- oder Pflanzaktivitäten.

Mitgedacht
Es war schon merkwürdig, auf den Platz zu kommen und nicht als erstes auf die dunklen Holzbalken des alten Waschhauses zu schauen, sondern auf einen hellen Bau, „etwas“ größer, mit schrägem Dach und mit Solarpanels. Und wo war der Eingang? Nicht wenige waren – wenn auch nur kurz – zunächst verwirrt, suchten die Toiletten oder die Duschen. Aber das verging schnell und die Zustimmung überwog. Außerdem bot der neue Gemeinschaftsraum die Möglichkeit, auf großer Leinwand die Fußball-WM zu verfolgen. Und Ende Juli kamen dann auch die neuen Möbel, die den Raum funktionsfähig und gemütlich machen. Jeden Abend brannte bis spät Licht, weil dort gespielt oder geredet wurde. Viele Ideen vom Platz waren schon in den Bau eingeflossen, vermittelt durch Margit, die seit den ersten Planungen mit dem Architekten im Kontakt stand, wofür er sich beim Sommerfest ausdrücklich bedankte. D.h. aber nicht, dass nicht weiter mitgedacht wurde. Ein Gast hängte im Waschhaus einen Zettel auf mit der Bitte um Kritik und Vorschläge, der innerhalb kürzester Zeit vollgeschrieben war. Da standen dann Vorschläge wie „abends länger warmes Wasser“, „im Umkleidebereich Besen und Schaufel hinhängen, damit zwischendurch gefegt werden kann“, „mehr Steckdosen für das Aufladen elektronischer Geräte“ oder „Bänke vor dem Waschhaus“. Der Beirat und der Vorstand des ASN beschäftigten sich intensiv mit den einzelnen Punkten und stellten das Ergebnis auf der Mitgliederversammlung vor, die am Tag vor dem Sommerfest stattfand. Manche der aufgeschriebenen Wünsche konnten bzw. können nicht erfüllt werden, weil sie nicht in der Macht des ASN stehen oder weil sie baulich nicht mehr umzusetzen sind. Andere sollen mit der Gemeinde und/oder den Handwerkern besprochen werden. Und wieder andere können vom Verein selbst erledigt werden und wurden es z.T. bereits.
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Was mir so gut gefällt Die Prüfung der Vorschläge durch den Vorstand scheint die Mitglieder überzeugt zu haben und ein Vorschlag der Mitgliederversammlung, einmal aufzuschreiben, „was mir so gut am neuen Waschhaus gefällt“, stieß auf große Zustimmung. Der „Blitzlicht“-Zettel am Brett war schnell voll. Und die Blitzlichter sind wirklich überzeugend: „Bei offener Tür mit Blick auf die Düne zu duschen – das ist speziell und schön“, „der schöne gelbe Klinker, der so schön in die Dünen passt“, „die Möglichkeit, draußen zu spülen“, „klappbare Spiegel am Kinderwaschbecken“, „die Sauberkeit / der Putzdienst, der so schön sauber macht“, „rutschfeste Fliesen!“, „die Abflussrinne (in den Duschen) ist toll und praktisch“, „dass es auch einen Spiegel für die Kleinen gibt“, „die schöne Möblierung“, „solar“, „die praktische Aufteilung“. Und auch dies wurde gelobt: „dass eigentlich so gut wie alle Sachen wie im alten Waschhaus sind (Pinnwand, Trinkwasser usw.). Gar keine so große Veränderung, wie ich dachte“.
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Beifall und Lob Der Beifall, den der Bürgermeister und der Architekt bei der offiziellen Übergabe beim Sommerfest ernteten, war also nicht nur höflich, sondern ehrlich. Diese lobten zu Recht die Handwerksfirmen für ihren Einsatz und bedankten sich noch einmal für die tolle Zusammenarbeit mit dem ASN und speziell mit Margit. Und sie konnten feststellen, dass der Bau sowohl in der vorgesehenen Zeit als auch mit dem vorgesehenen Budget fertiggestellt werden konnte, was ja in der heutigen Zeit keinesfalls selbstverständlich ist. Beppo und Pit erwiderten den Dank und lobten ihrerseits die „ASN-Tischler“ Peter und Thomas. Unterstrichen wurden all die lobenden Worte durch die inzwischen gesammelten Blitzlichter, die Eva vorlas. Und so konnte gut gelaunt und bei bestem Wetter das (gespendete) Bierfass angestochen und das Buffet eröffnet werden. Es wurde ein langer lauer Abend mit vielen Gesprächen und natürlich Kurts und Hannelies Amrum-Liedern. Nur ein Feuer konnte nicht entzündet werden, da es zulange schon sonnig und trocken gewesen war und die Gefahr von Dünenbränden bestand.

Günter Schucher

ASN

Amrumer Sport- und Naturistenverein e.V.

Externe Links

FKK-Zeltplatz Amrum

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